BARFUß- SKI
Auf die Ferse, Fertig, Los! Sie sagen, das geht nicht? Geht wohl! Bei diesem Kurs lernen Sie, wie man barfuß Wasserski fahren kann. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert. In Kürze flitzen Sie auf Ihren Fersen mit bis zu 70 km/h über das Wasser. Noch Fragen - dann nichts wie los?
Barfuß-Ski - Für den richtigen Kick braucht man kein Board Sollte ein Wakeboarder plötzlich sein Brett unter den Füßen verlieren - kein Problem! Einfach Barfuß weiter machen!
Barfußwasserski ist eine adrenalinreiche Weiterführung des Wasserski. Kein Scherz, es funktioniert: Barfußwasserski begann in den Fünfziger Jahren in den USA, aber es waren die Australier, die diesen außergewöhnlichen Sport wirklich ernst nahmen und zum Wettbewerbssport machten.
So gingen auch die ersten Weltmeisterschaften in Caberra in 1978 über die Bühne. Seitdem findet dieser Bewerb alle zwei Jahre statt. Zusätzlich zum Hauptbewerb werden in einer eigenen Meisterschaft die Weltbesten Junioren und Senioren im zweijahrestakt erkoren.
1997 wurde Barfußwasserski schließlich auch als offizieller Sport bei der "anderen Olympiade", den "World Games", anerkannt. Die nächsten Spiele sind für 2005 in Deutschland angesetzt.
Was ist Barfußwasserski denn eigentlich?
Wie der Name schon impliziert, ist Barfußwasserski Wasserski ohne Ski oder ähnliche Geräte, die an die Füße angebracht werden - allein die nackten Füße müssen herhalten! Barefooter - so werden die bloßfüssigen Sportler auch genannt - benötigen daher ein gesundes Verhältnis zu kitzligen Fußsohlen. Und: auch ohne Brett an den Füßen sind sagenhafte Figuren durchaus möglich.
Geschwindigkeit ist der wichtigste Faktor (bis zu 65 km/h sind notwendig!), ruhiges Wasser eine unverzichtbare Bedingung.
Gefahren wird bei Bewerben in vier Disziplinen: Slalom, Trick, Jump und Overall.
Beim Slalom (auch Wake Slalom genannt) muss der Rider die Heckwelle des Bootes möglichst oft innerhalb von zwei 15-Sekunden-Runden überqueren.
Beim Trick-Bewerb geht es weniger um das überqueren des "Wake", sondern vielmehr um Koordination und Kreativität. Auch hier haben die Rider zweimal 15 Sekunden Zeit ihre besten Figuren zu präsentieren.
Schwierigste und spektakulärste Disziplin ist der Jump-Bewerb: Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 72 km/h werden die Barfußwasserskifahrer über eine Rampe gezogen - drei Versuche haben sie, um die weitesten Sprünge zu erzielen. 30-Meter-Sprünge sind dabei keine Seltenheit.
Schließlich können die Rider auch beim Overall-Bewerb starten, bei dem sie sowohl im Slalom-, als auch im Trick- und im Jump-Bewerb Punkte sammeln müssen, um letztendlich in die finale Rangliste zu kommen.
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